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Bleaching-Methoden

In-Office-Bleaching

Für die Aufhellung der Zähne kommen mehrere Methoden beim Bleaching in Betracht. Für welche Variante man sich letztlich entscheidet, hängt vor allem von den individuellen Voraussetzungen sowie dem gewünschten Ergebnis ab. Sollen gesunde Zähne in vergleichsweise kurzer Zeit aufgehellt werden, ist das sogenannte In-Office-Bleaching die erste Wahl. Die Behandlung findet in der Praxis des Zahnarztes bzw. durch den Dentalkosmetiker statt. Da beim In-Office-Bleaching hochwirksame Präparate zum Einsatz kommen, muss das umliegende Zahnfleisch besonders geschützt werden. Diese Aufgabe übernimmt ein spezieller Gingiva-Protector. Im Anschluss wird der Aufheller auf die zu behandelnden Zähne aufgebracht und wirkt über einen Zeitraum von einigen Minuten ein. Unterstützt werden kann die Wirkung bei einigen Aufhellungsmitteln durch den Einsatz von UV-Lampen. Je nach Grad der Zahnverfärbung muss das In-Office-Bleaching mehrmals durchgeführt werden.

Home Bleaching

Eine weitere bekannte Form der Zahnaufhellung ist das Home Bleaching. Wie der Name bereits vermuten lässt, kann die Aufhellung zuhause erfolgen. Dabei kommt eine Kunststoffschiene zum Einsatz, auf die das Aufhellungsmittel aufgetragen wird. Die Kunststoffschiene muss in der Regel mehrere Stunden getragen werden.

Zwischen den beiden Formen In-Office-Bleaching und Home Bleaching verläuft die Grenze nicht immer fest. Werden beide Formen miteinander kombiniert, spricht man von einem Hybrid-Bleaching. Von einem sogenannten Walking-Bleaching spricht man, wenn das Aufhellungsmittel nicht auf die Zähne aufgetragen sondern im Zahn deponiert wird. Allerdings eignet sich diese Methode nur für eine Behandlung „toter“ Zähne nach einer Wurzelbehandlung. Für das Bleaching wird die Krone geöffnet, das Mittel in den alten Wurzelkanal eingebracht und hier für mehrere Tage belassen.

Bleaching

Bleaching ©iStockphoto/Ridofranz

Home Bleaching vs. Bleaching beim Zahnarzt

Insbesondere für die Zahnaufhellung stehen ganz unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Aber welche liefert die besten Ergebnisse? Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen der einzelnen Behandlungen?

Was das In-Office-Bleaching, also die Zahnaufhellung beim Zahnarzt, für viele Patienten interessant macht ist die Tatsache, dass die Behandlung in den meisten Fällen nach 1 bis 2 Sitzungen abgeschlossen ist. Damit einher geht ein wesentlich höherer Komfort im Alltag. Denn für die Dauer der Behandlung sollte man sich von zahnfärbenden Nahrungsmitteln wie Kaffee oder Schwarztee fernhalten. Während diese Einschränkung beim In-Office-Bleaching nur für wenige Tage nach der Sitzung erforderlich ist, muss beim Home-Bleaching wesentlich länger Abstinenz geübt werden. Auf der anderen Seite ist durch die wesentlich höhere Wirksamkeit der Bleichmittel die Gefahr beim In-Office-Bleaching größer, durch eine falsche Anwendung Schäden an Zahn und Zahnfleisch davonzutragen.

Wie steht es nun um die Wirksamkeit beider Bleaching-Verfahren? Eine objektive Aussage ist in diesem Zusammenhang schwierig, da klinische Studien derzeit Mangelware sind. Allerdings scheinen Untersuchungsergebnisse darauf hinzudeuten, dass die Anwendung zuhause einen höheren Grad der Aufhellung erzielt. Eine Tatsache, die im ersten Moment verblüfft, da das Aufhellungsmittel hier niedriger dosiert ist – allerdings ist die Einwirkzeit in der Regel höher. Was beim Home-Bleaching jedoch als störend empfunden werden kann ist die lange Tragedauer der Zahnschiene. Einzelne Studien weisen zudem auf eine höhere Zahnempfindlichkeit bei dieser Methode hin. Zudem entzieht sich das Home-Bleaching in seiner Anwendung der zahnärztlichen Kontrolle. Vor einer Entscheidung gilt es daher, alle Vor- und Nachteile des Bleachings genau gegeneinander abzuwägen.

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