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Chancen und Risiken bei einer Zahnspange

Zahnspangen – egal ob nun fest oder herausnehmbar – haben wie jedes andere Therapiemittel auch ihre Vor- und Nachteile. Ein wichtiger Pluspunkt besteht darin, dass sie in der Regel ohne operativen Eingriff Verwendung finden. Zudem lassen sich mithilfe der Zahnspangen viele unterschiedliche Zahnfehlstellungen erfolgreich behandeln – und das nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, auch bei Erwachsenen mit Zahnfehlstellungen. Insofern ist die Zahnspange ein „Allrounder“ der kieferorthopädischen Zahnkorrektur. Und erreicht gute Ergebnisse, zumal die Techniken und Materialien ständig optimiert werden.

Bei all diesen Vorteilen gibt es jedoch auch einige Nachteile, die Patienten vor dem Einsatz von Zahnspangen bedenken sollten. Ein Punkt wäre die Tatsache, dass durch die Materialien unter Umständen allergische Reaktionen ausgelöst werden können. Titan und Keramik gelten zwar als relativ gut verträglich. Es kommen aber auch andere Materialien, insbesondere Metalle und ggfs. Klebstoffe, zum Einsatz. Liegt eine – möglicherweise bisher nicht bekannte – Allergie gegen einen der verwendeten Stoffe vor, würde eine Zahnspange eher ein Gesundheitsrisiko darstellen – zumal sie über einen längeren Zeitraum getragen werden muss und im Mundraum verbleibt, wo der Körper direkten Kontakt zu den allergieauslösenden Stoffen hat.

Darüber hinaus birgt insbesondere die Behandlung mit festen Zahnspangen durchaus Risiken: Werden die Brackets falsch aufgebracht, sind die Fehler im Nachhinein u.U. nur schwer zu korrigieren. In jedem Fall können Behandlungsfehler die Dauer der Therapie erheblich verlängern. Und das, wo sich schon eine herkömmliche Behandlung mit einer Zahnspange je nach Diagnose über einen Zeitraum von 2 bis 4 Jahren ziehen kann. Arbeitet der Patient bei einer losen Zahnspange nicht mit, kann sich dieser Zeitraum noch deutlich verlängern.

Zahnspange

Zahnspange ©iStockphoto/PavelSm

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