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Chancen und Risiken von Bleachings

Bleaching ist nicht weiter als eine moderne Methode der Zahnaufhellung. Sie gibt uns ein strahlendes, weißes Lächeln zurück, wenn Kaffee, Tee, Nikotin, Alkohol oder schlichtweg der Zahn der Zeit unsere Zähen verfärbt haben. Ja, selbst das Altern hinterlässt Spuren an unseren Zähnen: Mit fortschreitendem Alter nimmt die Dicke des Zahnschmelzes ab, er wird transparenter und verliert seinen ursprünglichen Glanz. Mithilfe des Bleachings lässt sich dieser Effekt zwar nicht umkehren, die Zähen können jedoch um mehrere Farbstufen aufgehellt werden.

Aus rein kosmetischer Sicht ist ein Bleaching also optimal geeignet, um ein strahlendes Lächeln zurückzugewinnen. Zumal der Effekt nicht sofort wieder verschwindet, sondern je nach Veranlagung, Zahnpflege und Lebenswandel über mehrere Monate oder sogar Jahre anhalten kann. Was vielen Patienten außerdem entgegenkommt ist, dass Bleaching ohne Bohren oder Schleifen auskommt.

Allerdings soll nicht verschwiegen werden, dass mit dem Bleaching auch gewisse Risiken verbunden sind. Gerade das In-Office-Bleaching beim Zahnarzt arbeitet mit hochwirksamen Bleichmitteln. Kommen diese mit der Mundschleimhaut in Berührung, können Verätzungen die Folge sein. Daher muss das Zahnfleisch vor der Behandlung gut abgedeckt werden. Das sogenannte Home-Bleaching ist in diesem Zusammenhang zwar nicht ganz so risikobehaftet. Aber auch hier drohen negative Folgeerscheinungen, etwa in Form überempfindlicher Zähne. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass es auf der Oberfläche des Zahnschmelzes zu Entmineralisierungen kommen kann. Neue Studienergebnisse deuten zudem darauf hin, dass bei der Anwendung einiger Bleichmittel die Härte des Zahnschmelzes nachlassen kann.

Bleaching

Bleaching ©iStockphoto/puhhha

Um Risiken und Folgeerscheinungen vorzubeugen, sollte das Bleaching daher nur bei gesunden Zähnen und in langen Abständen wiederholt angewendet werden. Verbraucher, die sich mit dem Gedanken an die Zahnaufhellung tragen, sind dazu angehalten, sich professionellen Rat vor der ersten Anwendung zu holen, um ihre Zähne nicht (unwissentlich) dauerhaft zu schädigen.

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