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Invisalign – Behandlungsablauf

Bei der Therapie mit der Invisalign-Methode lässt sich ein grundlegender Behandlungsablauf skizzieren, von dem im individuellen Fall aber etwas abgewichen werden kann. Vor dem Start der eigentlichen Behandlung durch das Invisalign steht zunächst einmal eine Eingangsuntersuchung. Sie dient zum einen der Aufklärung des Patienten über Chancen und Risiken, zum anderen aber auch dazu, die Voraussetzungen und Schwere der Zahnfehlstellung zu diagnostizieren.

Erst im Anschluss kann das weitere Vorgehen in Angriff genommen werden. Dazu gehört zunächst das Anfertigen eines Gebissmodells über Abdrucklöffel, die mit der Abdruckmasse gefüllt werden. Aus diesen Abdrücken lässt sich ein dreidimensionales Modell des Ist-Zustandes der Zähne bzw. der Fehlstellung erstellen. Mit einer besonderen Software wird nun der prognostizierte Behandlungsverlauf am Rechner modelliert – bis zum fertigen Endergebnis. Der Vorteil für den Patienten: Es ist noch vor der Behandlung möglich, die einzelnen Behandlungsschritte, den Fortschritt und das voraussichtliche Endergebnis zu sehen.

Invisalign – Behandlungsablauf

Invisalign – Behandlungsablauf ©iStockphoto/LuckyBusiness

Stimmen Arzt und Patient zu, werden anhand des Rechnermodells die Aligner angefertigt. Diese „drücken“ die Zähne im Laufe der Zeit in die gewünschte Stellung. Je nach Behandlungsfortschritt tauscht der Patient die alten Aligner gegen neue Plastikschienen aus. Auf diese Weise wird die Fehlstellung im Laufe der Zeit korrigiert.

Wie lange eine Invisalign-Therapie am Ende tatsächlich dauert, hängt von vielen Faktoren ab, unter anderem auch von der Disziplin des Patienten und der Schwere der Zahnfehlstellung. Im Allgemeinen nimmt eine solche Behandlung einen Zeitraum von sechs bis 24 Monaten ein.