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Invisalign – Chancen und Risiken

Die Behandlung mit Invisalign ist eine Methode der Zahnkorrektur, die aufgrund der relativ einfachen Anwendung, ihres nichtinvasiven Charakters sowie des simplen Einsetzens der Aligner für viele Patienten recht angenehm zu sein scheint. Damit lässt sich eine Korrektur von leichten und mittleren Fehlstellungen erreichen, ohne dass auffällige Spangen getragen werden müssen.

Im Lauf der Behandlung bilden sich auch eventuelle Sprachfehler zurück, die auf die Fehlstellung bzw. den ungewohnten Einsatz der Schienen zurückzuführen sind. Rechnet man noch die relativ kurze Behandlungsdauer von nur sechs bis 24 Monaten dazu, scheint das Invisalign die „perfekte“ Form der Zahnkorrektur zu sein.

Die Betonung liegt auf scheint, denn das Invisalign hat auch Nachteile. Zu den wichtigsten Minuspunkten zählt, dass sich die Methode nicht uneingeschränkt einsetzen lässt. Besonders schwere Fehlstellungen müssen auf andere Weise behandelt werden. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Aligner der Invisalign-Therapie zum Essen und zur Zahnpflege herausgenommen werden können. Ohne die entsprechende Disziplin der Patienten verkehrt sich dieser offensichtliche Vorteil der Behandlung jedoch ins Gegenteil. Dann nämlich, wenn die Aligner nicht mehr regelmäßig getragen werden. Auf diese Weise wird das gewünschte Behandlungsziel sehr viel später oder gar nicht mehr erreicht. Ein weiterer Minuspunkt: Die Invisalign-Therapie kann erst nach Abschluss des Wachstums, also relativ spät angewendet werden. Zudem kann der Aligner bei mangelnder Mund- und Zahnhygiene Probleme verursachen.

Invisalign

Invisalign ©iStockphoto/LucidSurf