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Kosten und Kostenübernahme von Zahnkorrekturen

Wer schon einmal in die Verlegenheit gekommen ist und eine umfangreichere Zahnbehandlung hat über sich ergehen lassen müssen, weiß, dass nicht nur die Behandlung wehtun kann. Ein Blick auf den Heil- und Kostenplan lässt so manchen Patienten das Blut in den Adern gefrieren.

Teurer Zahnersatz in Form von Implantaten kann schnell mit einem vierstelligen Betrag zu Buche schlagen – für einen Zahn, wohlgemerkt. Eine Tatsache, die manchen Verbraucher dazu bringt, die nötige Zahnkorrektur so lange wie möglich hinauszuschieben. Dabei stellt sich natürlich auch die Frage: Wer übernimmt die Kosten einer solchen Behandlung eigentlich – und in welchem Umfang?

Zahnkorrekturen bzw. Zahnersatz, die keine medizinische Ursache haben, etwa das Bleaching, sind in den meisten Fällen vom Patienten selbst zu tragen. Schließlich handelt es sich an dieser Stelle um zahnkosmetische Behandlungen, die nicht medizinisch notwendig sind. Anders dagegen die Situation für Zahnkorrekturen, die medizinisch notwendig sind. Spangen, Kronen, Brücken, ja selbst der Einsatz von Veneers kann einen zahnmedizinischen Grund haben. In diesem Fall werden die Behandlungskosten von der Krankenversicherung getragen.

Kostenübernahme von Zahnkorrekturen

Kostenübernahme von Zahnkorrekturen ©iStockphoto/Room_76_Photography

Wie hoch der Zuschuss zur Behandlung ausfällt, unterscheidet sich sehr stark zwischen GKV und PKV. Während die gesetzliche Krankenversicherung mit einem befundorientierten Zuschuss-System arbeitet und hier in der Regel auch nur 50 Prozent der Behandlungskosten trägt, können die Leistungen in der PKV je nach Tarif und Anbieter deutlich höher ausfallen. Wer als Patient wissen will, was auf ihn in puncto Behandlungskosten zukommt, sollte sich vorab bei der Krankversicherung beraten lassen.

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