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Lingualtechnik – Verfahren und Behandlungsablauf

Die Behandlung mit der Lingualtechnik läuft im Großen und Ganzen immer ähnlich ab. Am Anfang der Behandlung steht stets die Untersuchung durch den Zahnarzt. Dabei wird festgestellt, welche Zahnfehlstellung tatsächlich vorliegt und welche Form der Behandlung dafür infrage kommt. Zugleich klärt der Arzt den Patienten über die Vorzüge und Nachteile der einzelnen Behandlungsoptionen auf.

Entscheiden sich Arzt und Patient schließlich für die Lingualtechnik, müssen vom Gebiss zunächst Abdrücke genommen werden. Ein Schritt, der hier besonders wichtig ist, denn anders als bei einer festen Spange sitzen die Brackets auf der Zahninnenseite. Für einen optimalen Effekt und eine hohe Passgenauigkeit müssen die Brackets für jeden Zahn exakt und individuell angefertigt werden. Fehler oder Abweichungen machen sich unweigerlich in Form von Beschwerden bei der Behandlung und/oder nicht ganz optimalen Behandlungsresultaten bemerkbar. Erst wenn die individuell im Dentallabor angefertigten Brackets aufgebracht werden, kann die Lingualtechnik Erfolg haben.

Das Einsetzen der Brackets erfolgt zeitsparend und meist im Rahmen einer einzigen Behandlung. Dabei kommt eine Übertragungsschiene zur Anwendung, die das Anbringen wesentlich beschleunigt. Im Anschluss wird der Draht eingesetzt, der die Brackets verbindet und die Zähne im Verlauf der Behandlung in die richtige Position schieben soll.

Lingualtechnik

Lingualtechnik ©iStockphoto/PavelSm

Damit ein langfristiger Tragekomfort erreicht wird und die im Rahmen der Lingualtechnik applizierten Brackets keine Unverträglichkeiten bei den Patienten auslösen, wird heute mit hochwertigsten Materialien gearbeitet, zu denen spezielle Legierungen aus Gold gehören. Entsprechend hoch sind allerdings auch der Fertigungsaufwand und die Kosten.

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