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Warum eine Zahnkorrektur

Hollywood hat es vorgemacht: Wer schön, erfolgreich und begehrt sein will, besitzt blendend weiße, ebenmäßige, ja geradezu perfekte Zähne. Ein gesundes, gepflegtes Gebiss und ein strahlendes Lachen suggerieren Gesundheit, Vitalität und Jugendlichkeit. Was aber, wenn die eigenen Zähne gar nicht diesem Schönheitsideal entsprechen? Wenn der Blick in den Spiegel Verfärbungen, schiefe Zähne oder gar Zahnlücken offenbart?

Worüber sich viele Menschen gar nicht bewusst sind: Ein perfektes Gebiss zu haben ist eigentlich eher die Ausnahme als die Regel. Im Laufe der zeit altern auch Zähne, sie dunkeln nach, verfärben sich oder stehen nicht mehr gerade. Kommen dann noch äußere Einflüsse wie beispielsweise ein Unfall hinzu, die ebenfalls Spuren an unserem Gebiss hinterlassen können, sinkt das Selbstvertrauen beim Blick auf die Zähne schnell.

Glückerlicherweise ist die Medizin heute jedoch so weit, dass sie neben medizinisch indizierten auch ästhetisch motivierte Eingriffe vornehmen kann. Eingriffe dieser Art fasst man auch unter dem Begriff Zahnkorrektur zusammen. Sie sorgen beispielsweise für einen Ausgleich von wachstumsbedingten Fehlstellungen, nehmen optische Korrekturen vor und füllen Lücken in Form von Zahnersatz.

Wenn es um das Thema der Zahnkorrektur geht, kommen aber noch andere Fragen ins Spiel. Etwa die nach den Kosten und wer die Ausgaben für die Zahnkorrektur tragen muss. Oder welche Risiken mit den Behandlungen im Einzelnen verbunden sind. Alles Wissenswerte dazu erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Dental Modell

Dental Modell ©iStockphoto/mkarco

Gründe für eine Zahnkorrektur

Warum unterziehen sich Menschen einer langwierigen zahn- und kieferorthopädischen Behandlung? Die meist nicht nur mit Schmerzen sondern auch mit erheblichen Kosten verbunden ist? Spätestens mit Blick auf die vielen möglichen Zahnfehlstellungen beantwortet sich diese Frage fast schon von selbst. Kreuzbiss, Überbiss, Progenie und offener Biss sind nur einige Fehlstellungen, die im Zuge einer Zahnkorrektur behandelt werden können. Dabei geht es nicht nur um ästhetische Gesichtspunkte: Eine Fehlstellung der Zähne kann schwerwiegende Folgen durch Fehlbelastungen des Kiefergelenks nach sich ziehen. Passen die Zähne nicht richtig aufeinander, entstehen Druckbilder, die über einen längeren Zeitraum zu starken Abnutzungserscheinungen führen können. Im Kiefergelenk und an den Zähnen entstehen damit vermeidbare Schäden. Umso wichtiger ist es daher, Zahnfehlstellungen so früh wie möglich zu behandeln.

Grundsätzlich lassen sich mit Zahnkorrekturen vier Haupttypen von Zahnfehlern behandeln: Dentale Zahnfehler, skelettale Fehlstellungen, Mischformen beider und fehlende Zähne. Jedes dieser vier genannten Krankheitsbilder erfordert eine andere Behandlung. So lassen sich durch Druck auf die Zähne, etwa mit Invisalign oder Multiband, dentale Fehlstellungen ausgleichen. Skelettale Fehler, die auf eine Fehlstellung der Kiefer zurückgehen, müssen entsprechend der Diagnose anders, zum Beispiel mit FKO-Geräten, behandelt werden, um die Fehlstellung der Kiefer zu korrigieren. Beim Zahnverlust muss – je nach Ausgangslage – entweder ein ganzer Zahn ohne nur ein Teil der Zahnsubstanz ersetzt werden.

Neben diesen medizinisch indizierten Gründen für Zahnkorrekturen spielt zunehmend auch der ästhetische Anspruch vieler Patienten eine Rolle. Mithilfe unterschiedlicher Behandlungsmethoden sollen auch Verfärbungen entfernt oder zumindest weniger sichtbar gemacht werden, die etwa durch Kaffee, Tee und Alkohol, aber auch durch Zahnalterung oder die Einnahme bestimmter Medikamente entstehen können. Das strahlende Lächeln soll makellos sein, weshalb sich Veneers, Bleachings und Zahnreinigungen seit Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuen.

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