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Schöne Zähne dank Zahnkorrektur

Nichts verleiht uns soviel Selbstbewusstsein, wie ein perfektes Lächeln. Strahlend weiße und gerade Zähne gelten als schön und gesund anzusehen. Und dieser Eindruck färbt sich auch auf den Besitzer des Lächelns ab. Das ist jedoch nicht immer von Mutter Natur aus makellos und schön.

Doch was kann man gegen schiefe Zähne oder unschöne Zahnlücken tun? Früher musste man sich mit großen und kleinen Gebissmakeln abfinden. Heute gibt es allerdings zahlreiche Möglichkeiten, der Natur etwas auf die Sprünge zu helfen. Und zwar mit einer Zahnkorrektur oder auch mit Zahnimplantaten.

Der Natur auf die Sprünge helfen, mittels Zahnkorrektur

Zahnfehlstellungen – sprich: ein schiefes oder lückenhaftes Gebiss – kommen weitaus häufiger vor, als es den Betroffenen im Einzelfall bewusst ist. So leidet jeder Dritte unter entsprechenden Fehlern in den Zahnreihen. Allerdings fallen diese bei einigen Menschen stärker ins Gewicht, als bei anderen. Ist eine Zahnfehlstellung so stark vorhanden, dass sie dem Kiefer schädigt, oder auch dem Selbstbewusstsein zu stark zu Leibe rückt, sollte etwas getan werden. Der erste Weg ist natürlich immer der zum Fachmann. Nur ein Kieferchirurg, ein Kieferorthopäde oder ein auf Zahnkorrekturen spezialisierter Zahnarzt können die Fehlstellung genau einschätzen und diese gezielt behandeln.

Nur in besonders schweren Fällen wird eine Korrektur durch eine Kieferoperation empfohlen, häufigste Behandlungsmethode ist das Einsetzen oder Anpassen einer Zahnspange. Von diesen gibt es viele: die feste Variante, Spangen welche nur nachts zum Einsatz kommen und annähernd unsichtbaren Korrekturspangen. Eine Zahnkorrektur mittels Zahnspange eignet sich dabei nicht nur für Kinder und Jugendliche, es gibt auch Zahnspangen für Erwachsene. Welche Spangenart für welche Korrekturart die richtige ist kann natürlich nur ein Fachmann zuordnen. Allerdings ist die unsichtbare Variante – diese wird zum Beispiel an der Rückseite der Zähne befestigt oder das Material ist durchsichtig – ebenfalls für fast alle Korrekturbereiche einsetzbar. Sie wird daher bevorzugt zur Korrektur von Fehlstellungen bei Erwachsenen verwendet. Bei Kindern und Jugendlichen kommen nach wie vor häufig gewöhnliche feste oder lose Spangen zum Einsatz. Jedoch kann auch hier auf die unsichtbare Variante ausgewichen werden. Diese ist jedoch kostspieliger als eine gewöhnliche Zahnspange.

Wer bei Lücken auf eine Spange verzichten will, kann auch auf Zahnimplantate zurückgreifen. Hierbei gibt es Stift- und Klebeimplantate oder ganze Brücken. Implantate können einen Zahn, oder bei Bedarf auch eine ganze Zahnreihe, ersetzten. Klebeimplantate eignen sich allerdings nur für kleinere Lücken, die geschlossen werden sollen. Implantate werden aus Titan, Vollkeramik oder auch aus Teilkeramik hergestellt und der Kostenaufwand richtet sich nach dem gewählten Material und dem nötigen Verarbeitungs- und Behandlungsaufwand. Allerdings gelten Zahnimplantate als teuerster Zahnersatz und werden nur in Höhe der Regelversorgung von der Krankenkasse bezuschusst – sofern ein fehlender Zahn ersetzt werden muss. Andere Behandlungsfälle sollten im Zweifelsfall vorher mit der Krankenkasse besprochen werden.

Schöne Zähne

Schöne Zähne ©iStockphoto/deniskomarov

Kosten und Behandlungsdauer einer Zahnkorrektur

Die individuellen Kosten und die Behandlungsdauer einer Zahnkorrektur richten sich stets nach der Schwere der Zahnfehlstellung und können daher nicht übergreifend eingeschätzt werden. Nicht selten beträgt die Behandlungsdauer zudem mindestens ein Jahr oder sogar noch länger. Feste Zahnspangen erzielen allerdings schnellere Resultate als lose Spangen, die variabel tagsüber oder nachts getragen werden.

Bis zum 18. Lebensjahr wird ein Teil der Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet. Bei Volljährigkeit kommt die Krankenkasse allerdings im Falle einer reinen Zahnkorrektur nicht mehr für die Kosten auf. Zahnzusatzversicherungen tragen die Kosten für eine Zahnkorrektur nicht im Regelfall. Da es sich allerdings teilweise um eine Leistung handeln kann, sollte dies vorher geprüft und geklärt werden. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn die meisten Zusatzversicherungen tragen in den ersten Jahren der Versicherungszugehörigkeit nur einen prozentualen Teil der vollen Versicherungsleistungen. Ein Versicherungsabschluss kurz vor oder gar nach dem Behandlungsbeginn ist also meistens wenig sinnvoll.

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